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Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Die Diät
Das Wort «Diät» ist zugegebenermassen kein sehr gluschtiges Wort für den Titel meines Ratgebers. Aber Sie haben sich allem Anschein nach schon mal nicht vom Lesen abhalten lassen. Das freut mich.
Die Heilkunst umfasst im Grundsatz drei Teilbereiche: Zuerst kommt die Diätetik zum Zuge, zweitens die Arzneimitteltherapie, drittens die Chirurgie. Als erster Schritt sollte versucht werden, die krank machenden Lebensumstände zu ordnen. Erst als zweiter Schritt kommen die Medikamente, seien es nun chemische, homöopathische oder pflanzliche Mittel. Als Allerletztes, wenn Diätetik-Massnahmen und Heilmittel-Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wenn alles nicht hilft, erst dann greife man allenfalls zum Messer.
Unter «Diät» im engeren Sinn stellt man sich heute das Einhalten einer speziellen Ernährung vor. Das Wort wird assoziiert mit Hunger und dem Wunsch, möglichst schnell möglichst viel abzunehmen. Das altgriechische Stammwort «diaita» bedeutet «die Lehre der Lebensweise». Es ist also ursprünglich viel breiter gemeint im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität. Die Diätetik beschreibt alle Lebensumstände, die auf den Menschen einen Einfluss haben. Während die Konstitution genetisch festgelegt ist und man sich im besten Fall mit ihr arrangieren kann, sie aber nicht zu lenken vermag, sind alle Bereiche der Diätetik beweglich.
Spannenderweise ist die Ernährung nur einer von vielen Punkten, die den Menschen und dessen Gesundheit beeinflussen. Paracelsus beschreibt um 1500 n. Chr. die sogenannten «res non naturales», äussere Einflüsse auf den Menschen, die nicht naturgegeben sind, die veränderlich sind, die den Menschen im Laufe seines Lebens formen. Dazu gehören natürlich
• Speise / Trank, aber auch
• Schlafen / Wachen
• Arbeit / Ruhe
• Luft / Licht
• Leidenschaften und Gefühle, also menschliche Beziehungen in Beruf, Freizeit, Familie und Partnerschaft.
Jede Änderung (ein «Mehr», ein «Weniger» oder auch ein «Anders») in einem dieser Bereiche hat direkte Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit: Was, wann, wie esse ich? Gehe ich regelmässig an die frische Luft und bewege ich mich genügend? Wie ist mein Schlaf? Sind Arbeit und Alltag befriedigend? Bin ich emotional ausgeglichen? Sind meine Beziehungen erfüllend?
Wenn klar wird, welche Bereiche krankmachend sind, geht es darum, Wege zu finden, diese zu verändern. In der Diätetik-Beratung wie auch dem systemischen Therapieansatz werden Vorschläge gemacht und Begleitung angeboten. Der Patient / die Patientin nimmt die Gesundheit selbst in die Hand und kann nachhaltig viel bewirken.
Die Gewichtsreduktions-Diät ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn mehrere Lebensbereiche umgestellt werden. Damit sich im System etwas grundlegend ändern kann, braucht es ein Überdenken der gewohnten Abläufe. So kann «Diät» eine Veränderung der Arbeitssituation oder am Arbeitsplatz bedeuten. Was und wieviel ist beim Essen genauso wichtig wie ein Wo, Wann und Wie: Esse ich wütend im Stehen mit meinem nervigen Chef in der Kälte schnell einen «gesunden» Salat-bowl oder treffe ich mich gemütlich zu «Schnipo», Schoggimousse und Wein mit meinen liebsten Menschen? Das macht einen Unterschied. Schlussendlich übrigens auch aufs Gewicht.

Begleitung für Paare / Fragen:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

 

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Romeo und Julia – Alte Liebe entrosten
Alte Liebe rostet nicht, sagt man so einfach. – Romeo trifft auf Julia. Am Anfang ist alles aufregend, schön, neu. Es gibt viel zu entdecken am neuen Gegenüber. Man verabredet sich voller Spannung. Alles lässt der Romeo für seine Julia stehen und liegen.
20 Jahre später. Romeo beklagt sich, sie sei nur noch mit den Kindern beschäftigt und er komme zu kurz. Julia fühlt sich nicht mehr wertgeschätzt und gesehen als Frau oder wünscht sich, es wäre irgendwie mehr wie früher. Sie haben sich noch lieb, alles ist gut eingespielt und es funktioniert und doch holt sie ganz schleichend der Alltag ein. Vielleicht harzt es plötzlich am Respekt oder einer verliert den Humor.
Anstatt das Handtuch zu werfen gib es verschiedene lustvolle Möglichkeiten, die langjährige Beziehung zu pflegen und sich wieder aufeinander zuzubewegen. Eine schöne Massnahme, die ich sehr schätze, möchte ich hier kurz vorstellen.
Es geht dabei darum, wieder bewusst und achtsam Zeit zusammen zu verbringen, so genannte «Liebestage» oder «Liebeszeit» einzurichten. Das Paar beschliesst einen Abend pro Woche bzw. einen oder zwei Tage im Monat, an welchem sie sich regelmässig treffen. Die ausgemachten Zeiten werden in der Agenda reserviert. Nicht die Menge, sondern die Qualität des Zusammenseins ist im Fokus. Für diese Zeit denkt sich abwechslungsweise jeweils Romeo oder Julia etwas Schönes aus und überrascht den anderen, beide können sich vorfreuen.

Dabei gibt es einige Regeln, die gemeinsam besiegelt werden:
• Geht das abgemachte Datum einmal nicht, wird ein Ersatztag festgelegt. Die Daten werden zeitig fixiert, so dass sich jeder darauf einstellen und sich vorfreuen kann.
• Zweisamkeit ist angesagt, das heisst, keine Drittperson ist mit dabei. Die Zeit wird nicht in einer Gruppe verbracht.
• Die Zeit wird nicht mit Konsum alleine verbracht (Fernsehschauen zu zweit zählt nicht)
• Die Partner beschäftigen sich jeweils aktiv mit ihrem Gegenüber
• Beide verhalten sich achtsam und respektvoll
• Mobiles Telefon und andere Medien bleiben ausgeschaltet

Ideen für gemeinsame Aktivitäten
• Gegenseitige Handmassage
• Berührungszeit
• Ein Picknick im Grünen oder ein Essen zu zweit
• Ein Brettspiel spielen
• Sich sagen, was einem am anderen gefällt
• Zusammen ein Glas Wein geniessen
• Gemeinsam ein feines Menü kochen
• Gemeinsam Sport treiben (Velofahren, Schwimmen, Vitaparcours, Joggen, Rollschuhfahren...)
• Eine frühere gemeinsame Aktivität wieder aufgreifen
• alte Fotos zusammen anschauen, Erinnerungen austauschen

Verrücktere Ideen für Mutige
• Zusammen in die Kletterhalle
• Sich blind oder rückwärts durch die Stadt oder die Natur führen
• Sich gegenseitig abzeichnen
• Kopfmassage
• Ein Nachtspaziergang, dazu Geschichten erfinden

Ich wünsche Ihnen spannende Erfahrungen und viel Liebe. Auf dass alte Liebe nicht rosten möge!

Begleitung für Paare / Fragen:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

 

Die Flora der Frau. Foto: Sonja Wunderlin

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Die Flora der Frau
Es beisst, es juckt, es brennt…
Die natürliche Bakterien-Flora von Vagina und Vulva kann durch Veränderung des «Klimas» von Körper und Seele ins Ungleichgewicht kommen. Man spricht dabei vom vaginalen Ökosystem. Kritische Phasen sind hormonelle Umbruchphasen in der Pubertät, Schwangerschaft und Geburt oder während des Klimakteriums sowie bei Wechsel des Sexualpartners oder nach Antibiosen.
Die sogenannten «Döderlein-Bakterien», welche bei Frauen im fruchtbaren Alter zur gesunden Scheidenflora gehören, fühlen sich gestört und können das saure Millieu in der Vagina nicht aufrechterhalten. In der Folge breiten sich gerne Pilze oder andere unerwünschte Keime aus, welche zwar latent in der Scheidenflora vorhanden sind, aber von den Döderlein-Bakterien in Schach gehalten werden und zu unangenehmen Symptomen wie Beissen, Brennen, Wundheit oder Veränderungen von Geruch und Konsistenz des Ausflusses führen. Ebenso kann es bei gestörter Flora zu Blasenentzündungen kommen.
Leiden Sie aktuell oder gelegentlich unter mindestens einem der oben genannten Symptome, möchte ich an dieser Stelle ein paar einfache Tipps zur Selbstbehandlung von Floraverschiebungen geben. Diese Massnahmen sind bewährt und helfen bei leichten Beschwerden gut. Spüren Sie keine Besserung innert zweier Wochen, so konsultieren Sie bitte eine Fachperson.

1. Betrachten Sie sich selbst, schauen Sie sich ihre Vulva selbst mit einem Spiegel an. Sollten Sie eine auffällige optische Veränderung (starke Rötung, Schwellung) entdecken, wenden Sie sich direkt an eine Fachperson. Sehen Sie eine leichte Rötung, veränderten Ausfluss oder keine Veränderung, versuchen Sie es mit folgenden Massnahmen:

2. Verwenden Sie beim Waschen nur pH-neutrale oder gar keine Seifen. Pflanzliche Tenside sind sehr hautfreundlich und reinigen ohne zu reizen (z.B. von amriza.ch). Benützen Sie keine Vaginalduschen. Tragen Sie luftige Unterwäsche und lockere Kleidung sowie möglichst keine Slipeinlagen.

3. Achten Sie auf warme Füsse und einen warmen Unterbauch.

4. Pflegen Sie den Intimbereich nach jedem Toilettengang mit einem neutralen Öl oder einem duftenden Öl mit Zusatz ätherischer Öle ein (z.B. von Weleda «Pflegeöl Lavendel»)

5. Der Klassiker zum Ansiedeln von Milchsäurebakterien und Wiederherstellen des sauren Schutzmantels: Benützen Sie über Nacht Joghurt-Tampons – in ein gutes Joghurt getauchte Tampons.

Fragen richten Sie gerne an:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

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