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Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Kniearthrose und Blutegel
Die Kniearthrose oder Gonarthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates. Sie gehört zu den degenerativen Erkrankungen. Die Knorpelschicht nützt sich ab und zunehmend reibt Knochen auf Knochen, was zu Entzündungen innerhalb des Gelenks und rund um das Gelenk herum führt.
Zuerst zeigen sich Schmerzen bei längerer Belastung wie Wandern, beim Treppen nach unten steigen und Bergabsteigen. Relativ häufig sehe ich auch sogenannte «Baker-Zysten» in der Kniebeuge. Später kann es auch in Ruhe zu Schmerzen kommen und die Beweglichkeit nimmt ab, es kommt teilweise zu Bewegungs-Blockaden. Später können Fehlstellungen und Schonhaltung auch weitere Teile des Körpers in Mitleidenschaft ziehen.

 Klassisch verordnet werden Bandagen, Physiotherapie, Krafttraining und allenfalls eine Gewichtsreduktion, wenn Übergewicht besteht. In akuten Phasen kommen schmerz- und entzündungshemmende Chemotherapeutika zum Einsatz. Was viel zu wenig bekannt ist: Eine Blutegeltherapie kann sogar recht weit fortgeschrittene Beschwerden einer Kniegelenksarthorose lindern. Der Blutegel bringt mit seinem Speichelsekret verschiedene Substanzen in das Knie des Patienten ein. Die Wirkstoffe Hirudin, Bdellin, Eglin und Calin beispielsweise wirken lokal blutgerinnungshemmend und entstauend über den Lymphweg. Andere Speichel-Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und schmerzreduzierend. Die Besaftung des Gelenkknorpels sowie der Bänder und Sehnen rund ums Gelenk wird verbessert und der Körper kann mit seinen eigenen Regenerationsmechanismen wieder besser am Gelenk eingreifen. Andere Substanzen des Blutegels wirken direkt entzündungshemmend. Setzt die Therapie in einem frühen Stadium ein, kann oft eine Operation vermieden werden. In späteren Stadien kann sie herausgezögert werden. Bei Bewegungseinschränkungen und bei Baker-Zysten bringen Egel eine schnelle Erleichterung.
Greifen alle diese «konservativen» Methoden nicht, wird eine Operation in Erwägung gezogen. Operationen am Knie sind zwar häufig. Aufgrund des komplexen Halteapparats von Sehnen, Bändern um das Gelenk und der grossen Belastung, dem das Knie ausgesetzt ist, bergen sie jedoch Risiken. Oft bestehen danach Beschwerden im Alltag und im Sport. Eine Operation ist deshalb nur dann eine Op­tion, wenn alle sog. «konservativen» Methoden über längere Zeit nicht greifen, und wird gut abgewogen.
Auch nach erfolgter Knieoperation ist eine Blutegeltherapie allenfalls sinnvoll, wenn über mehrere Monate eine Entzündung mit Schwellung und Schmerzen besteht, ohne dass eine mechanische Ursache gefunden werden kann.

Fragen richten Sie gerne an:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Viren und ihr Wirt
Der Winter ist nun auch bei uns angekommen, wir hatten einen ersten Frost zu Besuch. Und wie jedes Jahr freut das auch die Viren.
Viren sind winzig, bis zu 100 mal kleiner als Bakterien. Sie haben keine eigenen Zellen und keinen eigenen Stoffwechsel und können sich alleine nicht vermehren. Genau genommen gehören sie deshalb auch nicht zu den Lebewesen. Sie brauchen für die Vermehrung immer einen Wirt, an dessen Zellen sie andocken können, und dann lassen sie für sich arbeiten. Diese Wirtszellen führen dann nicht mehr ihren eigenen Stoffwechsel durch, sondern produzieren im Dienste des Virus weitere Viren.
Das Virus ist also ohne den Wirt ziemlich verloren. Entscheidend für den Verlauf einer Virusinfektion ist der Zustand des Wirts-Organismus. Solange es dem Menschen psychisch, physisch und mental gut geht, kann er sich schnell gegen Viren durchsetzen und Antikörper bilden. Deshalb setzt die Naturmedizin bei der Stärkung des potenziellen Wirts, also dem Menschen, selber an.
Ein Ausflug ins vernetzte Denken: Wir sind Teil eines grossen Systems, der Mensch ist ein Untersystem der Natur und damit den Gesetzen der Natur unterworfen. Alles, was im System geschieht, beeinflusst auch uns direkt. Ein einziger Störfaktor im System führt selten zu einer Erkrankung. Wenn aber mehrere Faktoren zusammenkommen, wird das Immunsystem und der gesamte Organismus geschwächt und angreifbar. Wer gut zu sich schaut, erhöht die «Anpassungsbreite» des Organismus und der Körper kann neue Herausforderungen, wie beispielsweise eine Virusinfektion, besser bewältigen.
Schon im 15. Jahrhundert hat Paracelsus die sechs «res non naturales» beschrieben, sechs äussere Einflüsse des grossen Systems, die unsere Gesundheit beeinflussen: Speise & Trank, Licht & Luft, Schlafen & Wachen, Arbeit & Ruhe, Ausscheidungen sowie Leidenschaften & Gefühle.
Schränken Sie sich in der momentanen Situation zu sehr in diesen sechs Punkten ein, zum Beispiel, weil Sie sich vor einer Infektion schützen möchten, so schwächen Sie damit Ihr Immunsystem. Achten Sie also nicht nur auf die Vermeidung einer möglichen Ansteckung, sondern achten Sie auf sich selber.
Kleine Checkliste:
• Essen und trinken Sie entsprechend Ihren Bedürfnissen ruhig und regelmässig und am besten in guter Gesellschaft?
• Bewegen Sie sich mindestens eine halbe Stunde täglich an der frischen Luft?
• Haben Sie einen erholsamen Schlaf und sind Sie am Morgen erfrischt und präsent?
• Ist Ihr Tagwerk erfüllend? Sind Sie am Abend zufrieden und müde?
• Sind Sie emotional ausgeglichen?
• Sind Ihre Ausscheidungen regelmässig?
• Pflegen Sie einen echten und bereichernden Austausch mit Partner, Familie, Freunden und Bekannten?
Ich wünsche gute Gesundheit.
Die Schlempe
Ein bewährtes allgemeines Hausmittel zur Kräftigung und Stärkung der Abwehr
1 Liter Wasser
1 EL frischer Ingwer, geschält
3 ganze Zitronen, bio, ganz, mit Schale
½ Knolle Knoblauch, geschält
50 g frische Kurkuma-Wurzel geschält
20 schwarze Pfefferkörner, gestossen oder 1 TL Angelikawurzel (Angelicae radix, aus der Drogerie)
Alles klein hacken, im Wasser kurz aufkochen (Deckel zu). 20 Minuten gedeckt ziehen lassen. Wahlweise absieben oder gesamthaft in dunkle Flaschen füllen.
Zur Vorbeugung 1 Schnapsglas täglich, bei akutem Infekt 3-4 Schnapsgläser über den Tag verteilt trinken. Pur oder mit warmem Wasser verdünnt. Während oder nach dem Essen.

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