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Dr. Monika Mayer Apothekerin
Vinzenz Apotheke, Rössliweg 13, 5074 Eiken
www.vinzenz-apotheke.ch 

Auge (Folge 7) Degenerative Augenerkrankungen (Glaukom oder grüner Star)

In den nächsten Folgen gehen wir auf die Augenerkrankungen ein, die sich im Laufe der Zeit bilden können. Diese Folge ist dem oben angesprochenen Glaukom gewidmet. Der Name kommt, wie so häufig, aus dem Griechischen: «glaucos» heisst meergrün (die Iris der Betroffenen erscheint bläulich grau). Es ist ein unbedingt zu behandelndes Leiden. Alle Glaukom- Typen führen unbehandelt zu «Gesichtsfeldausfällen», und letztendlich kann die Erkrankung zu einer Erblindung führen. Es werden hauptsächlich zwei Formen unterschieden: das primäre (eine eigenständige Augenerkrankung) und das sekundäre (als Folge einer bestehenden Augenerkrankung, einer allgemeinen Erkrankung, oder Ähnlichem).
Medizinisch liegt ein Missverhältnis zwischen einem erhöhten Augeninnendruck (der Augenarzt misst denselben) und dem Perfusionsdruck der Papille (arterieller Druck) vor. Das heisst, dass dieser Druck die Blutversorgung des Sehnervs einschränkt und letztendlich so schädigt, dass das Sehvermögen vermindert wird.
Der normale Augeninnendruck liegt zwischen 10 und 21 mm Hg, Werte zwischen 22 und 26 mm Hg sind Glaukom-verdächtig. Wie beim Blutdruck beobachtet man auch hier Schwankungen. Bei den meisten Menschen ist der Augeninnendruck am Morgen am höchsten. Auch im Alter nimmt er zu oder auch bei körperlicher Belastung. Bei starkem Husten, Niesen, Pressen oder auch beim Spielen von Blasinstrumenten sieht man sogenannte Spitzen. Bei Menschen mit einem niedrigen Blutdruck kann ein Glaukom auch schon bei normalem Augeninnendruck entstehen. Der Augenarzt fragt Sie daher nach ihrem Blutdruck.

Natürlich kennt man auch bei dieser Problematik bestimmte Risikofaktoren (einige sind hier aufgeführt).
• Rauchen vermindert die Durchblutung (nicht nur in der Peripherie wie bei den Händen und Füssen).
• Übermässiger Alkoholgenuss erhöht die Kammerwasserproduktion.
• Genetische Komponente: Erkrankte Verwandte 1. Grades erhöhen die Wahrscheinlichkeit an diesem Leiden zu erkranken.
• Höheres Lebensalter;
• Erkrankungen wie schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes
• Starke Kurzsichtigkeit
Die Behandlung erfolgt medikamentös über das Einträufeln von Augentropfen (wichtig ist natürlich auch hier die Regelmässigkeit der Anwendung) oder in besonderen, seltenen Fällen über einen operativen Eingriff.
Ein Sonderfall ist das akute Glaukom oder anders formuliert der Glaukom-Anfall: er ist meist nur einseitig und erkennbar an folgenden typischen Symptomen wie:
• ein einseitig rotes Auge,
• ein harter Augapfel bei leichtem Druck auf das geschlossene Auge
• eine nicht reagierende, mittelweite Pupille
• Augenschmerzen und Sehstörungen.
Oft kommen starke einseitige Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen dazu. Leider können diese Beschwerden mit einem Migräneanfall verwechselt werden. Ein akutes Glaukom ist ein Notfall und gehört sofort in augenärztliche Behandlung!

Daraus ergibt sich als Empfehlung für uns alle: eine regelmässige Augeninnendruckmessung ab dem 40. Altersjahr.
Die Erkrankung kommt nämlich so schleichend, dass eine Erkennung oft erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium von den Patienten selbst stattfindet. Leider gibt es kaum Symptome, die eindeutig wären. Deshalb ist die Vorsorge so wichtig.

Bleiben Sie gesund.
Ihr Team der Vinzenz Apotheke

Für Fragen sind wir immer für Sie da.
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Auge (Folge 6): Trockene Augen
Das trockene Auge hat den Status einer Volkskrankheit. Es kommt mit zunehmendem Alter immer häufiger vor und findet sich bei bis zu 15 bis 17% der Menschen. Typisch dabei ist das Gefühl der Trockenheit, eine Rötung und ein Brennen der Augen, zum Teil schmerzhaft, oft einhergehend mit einem Fremdkörpergefühl. Manchmal kommt es sogar zu Sehstörungen. Die zwei Hauptursachen sind der Mangel an Tränenflüssigkeit und eine verstärkte Verdunstung. Damit sind auch die beeinflussenden Umweltfaktoren klar: Wind, trockene Luft (Klimaanlagen, allgemein niedrige Luftfeuchtigkeit), Bildschirmarbeit mit zu wenig Blinzeln oder das Tragen von Kontaktlinsen. Weitere Ursachen liegen in: einer hormonellen Umstellung (Testosteron- oder Östrogen- Mangel), Einnahme von verschiedenen Medikamenten, diverse Erkrankungen, Allergien, Lidrandentzündungen, um nur einige zu nennen. Paradoxerweise beobachtet man bei trockenen Augen auch ein vermehrtes Tränen. Die Patienten klagen über ein Zuviel an Augenwasser und bekommen die Diagnose trockene Augen. Durch eine ständige Reizung lösen geringfügige Einflüsse Tränen aus. Diese Aufstellung zeigt bereits, wie wichtig es ist, bei solchen Beschwerden den Rat (die Diagnose) eines Augenarztes zu erhalten. Er kann die nötige Therapie vorschlagen, eventuell zugrundeliegende Erkrankungen erkennen und damit die möglichen Folgeerkrankungen verhindern. Im Fokus steht dabei der Tränenfilm. Er besteht aus drei Schichten: der äusseren fetthaltige «Lipid»-Schicht (gebildet von den Meibomschen Drüsen), der mittleren wässrigen Schicht (gebildet von den Tränendrüsen) und der inneren schleimhaltigen «Muzin»-Schicht (gebildet von den Becherzellen der Bindehaut). Die innere Schicht sorgt dafür, dass der Tränenfilm auf der Augenoberfläche haftet. Die wässrige Schicht versorgt die Hornhaut mit Nährstoffen und die darin befindlichen immunologischen Abwehrstoffe wehren Bakterien und Viren ab. Die Lipidschicht verhindert ein zu schnelles Verdunsten. Jeder Lidschlag befeuchtet das Auge und befördert den Tränenfluss über einen Verbindungskanal in die Nase. (Darum läuft uns beim Weinen auch immer die Nase.) Kurz gesagt ist er eine wichtige Schutzfunktion des Auges: Schutz vor: Fremdkörpern, Viren und Bakterien, Ernährung und Versorgung mit Sauerstoff, Gleitmittel für die Augenlider. Er gleicht die Mikro- Unebenheiten der Hornhaut aus und gewährleistet die Transparenz der Hornhaut, damit das Sehen funktioniert. (Ohne die Flüssigkeit wäre die Hornhaut trocken und nicht durchsichtig).
Was kann man selber dagegen tun bzw. wie vorbeugen?
• Regelmässig lüften bzw. die Luftfeuchtigkeit auf einem vernünftigen Mass halten.
• Beim Arbeiten am Computer/Gamen/viel Fernsehschauen an den verringerten Lidschlag denken, regelmässige Pausen machen und blinzeln.
• Die Nahrung sollte genügend Omega-3 -Fettsäuren enthalten. Sie halten alle Schleimhäute feucht und sind bekannterweise in Fisch, Leinöl und diversen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.
• Trinken!
• Die Augen gegen Luftzug schützen, sei es im Auto beim Fahrradfahren oder Skifahren.
• Bei starker Sonneneinstrahlung Sonnenbrille tragen.
• Kosmetische Produkte je nach ihrer Eignung nicht «zu nahe» am Auge auftragen.
• Und last but not least die Lidränder pflegen.
Bei Beschwerden werden sogenannte Tränenersatzmittel täglich ins Auge geträufelt. Sie unterstützen die eigene Tränenflüssigkeit und/oder dienen als Ersatz. Je nach Situation sind sie dünn- oder dickflüssiger, bis gelartig. Es gibt viele Präparate.
Lassen Sie sich beraten und bleiben Sie gesund!
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Auge (Folge 5)
Spezielle Aspekte bezogen auf eine Schwangerschaft und Stillzeit
Während dieser Zeit sind alle Aufnahmemöglichkeiten von Medikamenten in den mütterlichen Organismus auf eine mögliche Weitergabe und eventuelle Schädigung des Kindes zu überprüfen. Nach dem Contergan-Skandal ist die Welt auf dieses Problem aufmerksam geworden. Auch Augentropfen können über die Bindehaut und die Tränenwegs-Schleimhaut Wirkstoffe in den Körper einbringen. Vorsicht ist bei der Anwendung von bestimmten Wirkstoffgruppen (bestimmte Antibiotika, Virostatika Glaukom-Mittel oder stark wirkenden Parasympatholytika) geboten. Darum ist es wichtig auch den Augenarzt von einer bestehenden oder möglichen Schwangerschaft bzw. Stillzeit zu informieren! Während der Stillzeit sind alle Stoffe gefährlich die lipophil sind. Sie können in die Muttermilch übergehen.

Gerstenkorn lat. Hordeolum
Es ist eines der häufigsten Augenbeschwerden. Es bildet sich am oberen oder unteren Lidrand und ist eine Entzündung der Drüsen. Es ist äusserst unangenehm, aber in der Regel harmlos und heilt meist von allein ab. Da es sich in der Regel um eine bakterielle (Staphylokokken) Infek­tion handelt, kann es übertragen werden. Das heisst, man sollte es möglichst nicht oder nur mit gewaschenen Händen berühren und nicht manipulieren, nicht versuchen es «auszudrücken».
Als Risikofaktoren gelten ein geschwächtes Immunsystem u.a. auch durch Erkrankungen oder das Alter. Kinder sind anfälliger dafür. Sie reiben öfters die Augen. Gerstenkörner kommen auch häufiger in Verbindung mit Akne vor. Auch können häufige Gerstenkörner auf einen Diabetes (Zuckerkrankheit) hinweisen.
Vorbeugend wirken eine gute Hygiene (nicht mit ungewaschenen Händen Augen reiben) und die Augen «pflegen». Über eine gute Lidrandhygiene informieren wir Sie gerne. Wie bei allen Erkrankungen ist ein gutes Immunsystem der beste Schutz. Es gilt immer dasselbe: gesunde, abwechslungsreiche Ernährung, genügend Bewegung und genügend Schlaf, um die wichtigsten Punkte kurz anzusprechen.
Behandlung: am besten abwarten. Wie bereits geschrieben heilt es meist von selbst ab. Man kann es mit trockener Wärme z.B. via Rotlichtlampe behandeln. Das geschlossene Auge wird dreimal täglich je 10 Minuten mit der Rotlicht-Lampe bestrahlt. Diesen Effekt wird auch mit Auflegen eines trockenen warmen «Cold&Hot-Pack» erreicht. Die Wärme fördert die Durchblutung, das Gerstenkorn öffnet sich schneller, sodass der Eiter ablaufen kann. Feuchte Wärme wird von den Augen­ärzten nicht mehr empfohlen. (Kompressen mit Schwarztee wärmen zwar gut, können aber auch ein Verschleppen der Erreger durch das Aufweichen der Haut begünstigen; und bitte keine Anwendung von Kamillenkompressen wegen der Allergiegefahr.) Des Weiteren können Sie rezeptfrei in der Apotheke (pflanzliche, homöopathische, entzündungshemmende) Augentropfen und Augensalben zur unterstützenden Anwendung kaufen. Kontaktlinsenträger müssen während dieser Zeit besonders vorsichtig sein und sollten am besten eine Brille tragen. In seltenen Fällen dauert die Entzündung an und es ist ein Eingriff (chirurgisch und/oder medikamentös) durch den Augenarzt erforderlich.

Hagelkorn lat. Chalazion
Es ist eine (harmlose, chronisch-granulomatöse) Entzündung der Meibom Drüsen, hervorgerufen durch eine Verstopfung des Ausführungsganges. Die schmerzfreie, nicht verschiebbare Schwellung in der Tiefe des Lides verschwindet entweder von selbst oder kann operativ vom Augenarzt entfernt werden. Die Meibom-Drüsen «fetten» die Oberfläche des Auges und helfen die Verdunstung der wässrigen Schicht, die das Auge feucht hält, zu erhalten. Wir werden darauf im nächsten Ratgeber «Trockene Augen» darauf näher eingehen.
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Auge (Folge 4)
Augenerkrankungen, Augenbeschwerden = Richtiges Anwenden
Richtige Anwendung von Augentropfen und Salben
Primär müssen sie streng hygienisch gehandhabt werden (Hände vor dem Applizieren waschen) und alle möglichen Reize wie Hitze oder Augenreiben sind zu meiden.
- Die Aufbewahrungsvorschriften und Aufbrauchfristen sind genau zu befolgen (sonst kippt man sich z.B. eine geballte Ladung Mikroorganismen in ein bereits «krankes» Auge).
- Pro Anwendung wird üblicherweise nur 1 Tropfen oder ein Salbenstrang von ½ bis 1 cm in den Bindehautsack des zu behandelnden Auges appliziert. Das Unterlid wird leicht heruntergezogen, ein Tropfen eingeträufelt, dann das Auge geschlossen und einige Sekunden hin und her bewegt. Bei Kindern können die Tropfen auch im Liegen auf das geschlossene Auge in den Innenwinkel geträufelt werden. Anschliessend muss das Kind das Auge öffnen, um die Flüssigkeit im Auge zu verteilen. Bei Bedarf ist eine Checkliste bei uns in der Apotheke erhältlich.
- Die Verweildauer von Augentropfen im Auge kann verlängert werden z.B. durch Unterdrücken des Lidschlages oder durch Abdrücken des Tränenpünktchens. (Das Auge ist mit der Nase verbunden und das Zuviel an Augenwasser wird unter anderem in die Nase abgeleitet). Darum läuft uns beim Weinen auch immer die Nase, «man heult Rotz und Wasser». Dieses Tränenpünktchen befindet sich im inneren Augenwinkel (an der Nase) direkt unter dem Lid.
- Bei der Anwendung dürfen der Tropfeinsatz oder die Tubenspitze nicht mit den Händen oder dem Auge in Berührung kommen. Die Produkte müssen sofort wieder verschlossen werden.
- Beim Verabreichen von mehreren Augentropfen-Präparaten müssen zwischen den Anwendungen mindestens 10 min. liegen.
- Kontaktlinsen sind vor dem Einbringen von Tropfen normalerweise zu entfernen und mind. ¼ bis ½ Stunde nach dem Einbringen nicht einzusetzen. Bei speziellen Präparaten gelten die Vorschriften, die in der Packungsbeilage erwähnt sind.
- Manchmal werden nach der Anwendung störende Begleiterscheinungen beobachtet wie: Augenbrennen, Geschmacks- oder Sehstörungen. Wenn sie zu intensiv sind oder zu lange andauern, sollte der Rat einer Fachperson eingeholt werden.
- Diverse Allgemeinerkrankungen können Auswirkungen auf die Augen haben. Am bekanntesten ist die Retinopathie bei Diabetes (man hat ständig einen zu hohen Blutzuckerspiegel). Sie ist gekennzeichnet durch eine Verschlechterung des Sehvermögens hin bis zur Erblindung. Ihr Hausarzt wird Ihnen bei diesen Erkrankungen zu einer regelmässigen Augenuntersuchung raten. Es ist wichtig, dass Sie das regelmässig tun, nur so kann eine weitere Verschlechterung Ihres Gesundheitszustandes vermieden werden.
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Auge (Folge 3)
Augenerkrankungen, Augenbeschwerden
Ab dieser Folge gehen wir auf diverse Augen-Erkrankungen und/oder -Beschwerden ein. Aus aktuellem Grund beginnen wir mit den allergischen Augenbeschwerden.
Allergische Bindehautentzündung / Konjunktivitis
Es grünt und blüht und die Augen beginnen zu tränen und zu jucken. Sie sind gerötet und geschwollen. In den meisten Fällen ist auch die Nase betroffen. Sie tropft (ein dünner, durchsichtiger Schleim: meist wie «Wasser»), juckt und es «quält» die Betroffenen ein zum Teil heftiger Nies­reiz. Je nach Person und Ausprägung ist das eine oder andere Symptom häufiger und/oder heftiger. Eine ganzjährige allergische Reaktion ist auf Hausstaubmilben, Katzen und andere Allergene zu beobachten. Unter anderen Allergenen finden sich auch Kosmetika, Medikamente oder Sonnencremes, um nur einige zu nennen.
Im Körper passiert dabei folgendes: Unser Immunsystem reagiert auf vermeintlich gefährliche «Teile» (z.B. Viren/Bakterien) mit einer Antikörper-Bildung. Es handelt sich dabei um das Immunoglobulin E kurz IgE. Letzteres vermittelt eine Ausschüttung von sogenannten Entzündungsmedia­toren. (Das sind Stoffe, die eine lokale Entzündung hervorrufen und weitere Abwehrzellen anlocken.) Der wichtigste ist das Histamin (ausgeschüttet aus Mastzellen und Basophilen). Es löst eine Gefässerweiterung aus, lässt «Flüssigkeit» ins Gewebe austreten (= Schwellung) und führt zu Juckreiz.
Bei einem erstmaligen Auftreten sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, um andere ähnliche Augenbeschwerden auszuschliessen. Da kommen andere Binde­haut­entzündungen oder trockene Augen, Lidrandentzündungen oder Ähnliches in Frage. Eine allgemeine Allergieabklärung ist ebenfalls wichtig, da eine Asthmaentwicklung aus einem Heuschnupfen sehr häufig ist, eine sogenannte Etagenverschiebung.
Was dagegen tun? (Tipps gelten für alle allergischen Erkrankungen)
Wie immer, die Auslöser so gut wie möglich meiden und oder die «Einwirkdauer» verkürzen.
Die Wäsche (Bettwäsche, Kleider, Handtücher etc.) nicht draussen trocknen lassen. Die getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufbewahren. Das Schlafzimmer über die Türe lüften, nicht über das Fenster oder Pollenfilter installieren. Abends die Haare waschen. Die Nase spülen. In der ganz schlimmen Zeit die Aus­senaktivitäten minimieren und oder anpassen (Wassersport ist weniger pollenbehaftet). Eine Pollenprognose ist als App verfügbar und hilft dabei. Mittels einer gutsitzenden Sonnenbrille die Augen vor dem grellen Licht und Zugluft schützen. Möglichst nicht die Augen reiben, sie auswaschen oder mit kühlenden Kompressen erleichtern. (Das anschliessende Pflegen mit einer guten Creme, die für die empfindliche Partie um die Augen geeignet ist, nicht vergessen.) Im Auto, beim Staubsauger etc. die Filter regelmässig wechseln und/oder durch besser geeignete ersetzen.
Medikamentös:
Augentropfen, sie werden je nach Präparat zwei- bis viermal täglich in beide Augen appliziert. Innerlich angewendete Präparate helfen zusätzlich gegen andere Beschwerden, können aber z.T. unerwünschte Wirkungen (Müdigkeit) machen.
Es gibt rezeptpflichtige Präparate, sie sind nur nach ärztlicher Verordnung in den Apotheken erhältlich und «freiverkäufliche». Manche enthalten u.a. als Wirkstoff einen sogenannten Vasokonstriktor. Er bewirkt ein Zusammenziehen der Äderchen mit einer darauffolgenden Abschwellung. Ihre Anwendungsdauer ist auf eine Woche begrenzt. Daher sind sie bei diesen Beschwerden zu meiden. Der Grund dafür liegt im Austrocknen der Schleimhäute. Zu empfehlen sind diejenigen, die Substanzen (natürliche und chemische) enthalten, die z.B. die Mastzellen stabilisieren, befeuchten, pflegen und schützen. Lassen Sie sich beraten und bleiben Sie gesund
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