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Torwart Martin Wüthrich. Foto: zVg

4. Liga: FC Eiken – FC Bubendorf 1:1
(eing.) Am Samstagabend fand der Viertliga-Spitzenkampf vor 200 Zuschauern auf dem Sportplatz Netzi in Eiken statt. Der Aufstiegsfavorit aus Bubendorf hatte sich leider mit fünf Zweitliga-Interregional-Spieler verstärkt, da die 1. Mann-schaft der Baselbieter infolge Spielabsage in Spiez nicht spielen konnte. Sicherlich auch ein Kompliment an das Heimteam, denn auch dem FC Bubendorf waren die sensationellen Leistungen des FC Eiken in dieser Vorrundensaison nicht verborgen geblieben.

So war es auch nicht verwunderlich, dass die Baselbieter diesen Spitzenkampf dominierten. Die Gäste hatten eindeutig mehr Spielanteile in diesem Spiel. Doch die Fricktaler wehrten sich solidarisch gegen den Aufstiegsfavoriten. Zudem hat der FC Eiken die beste Defensive aller 48 Viertliga-Mannschaften in der Nordwest-schweiz. Zudem hat man mit Torwart Martin Wüthrich einen überdurchschnittlichen Torwart in den eigenen Reihen. Denn Wüthrich ist es zu verdanken, dass man mit ei-nem schmeichelhaften 0:0 in die Teepause durfte.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Die Gäste machten das Spiel, der FC Eiken lauerte auf die Konter. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste in Führung gehen würden.

Marc Troller und Torschütze Joshua Häsler (von links). Foto: zVgDies geschah in der 63. Minute. Da durfte Fabian Frey das 1:0 für seine Farben bejubeln. War dies schon die Vorentscheidung? Nein, denn jetzt war es das Heimteam, dass unbedingt die erste Saisonniederlage abwenden wollte. Doch die wenigen Chancen wurden leider nicht genutzt. Die Baselbieter dagegen scheiterten mehrmals an Torwart Martin Wüthrich, der sein Team mit mirakulösen Paraden im Spiel hielt. Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten; ein altes Sprichwort in der Fussballszene. Würde dies in diesem Spiel auch geschehen? Als Marc Troller in der 88. Minute den Ausgleich um nur ein paar Millimeter verfehlte, war der Tenor bei den vielen Zuschauern ganz klar: Dies wäre der schmeichelhafte, aber nicht unverdiente Ausgleich gewesen. Die letzten vier Spielminuten hatten es in sich. Der grosse Favorit aus Bubendorf, zeigte auf einmal Nerven. Nach einem unnötigen Foul an der Strafraumgrenze, schnappte sich Marc Troller den Ball. Sein perfide getretener Freistoss ging durch Mann und Maus. Der frisch genesene Joshua Häsler, der seinen Einstand nach seinem Armbruch gab, lenkte den Ball in der 94. Minute unhaltbar in die Maschen. Der 1:1-Ausgleich war Tatsache.
Sicherlich nicht unverdient für die Fricktaler, die einmal mehr bis zu Schlusspfiff alles aus sich herausholten. Der Favorit aus Bubendorf trauert nach dem Spiel den vielen Torchancen nach. Insgesamt ein toller Viertliga-Spitzenkampf, der Dank der sehr guten Schiedsrichterleistung, hart, aber sehr fair geführt wurde. Der FC Eiken bedankt sich für die grossartige Unterstützung durch die vielen Fans.
Das letzte Vorrundenspiel des FC Eiken findet bereits am Donnerstag, 29. Oktober, in Rheinfelden statt. Das Spiel auf dem Sportplatz Schiffacker wird um 20 Uhr angepfiffen. Auf wiederum grossartige Unterstützung freut sich die 1. Mannschaft und der Staff des FC Eiken.

Eiken spielte mit: Martin Wüthrich, Livio Bolognese, Roberto Rizzo, Dan Wäfler, Pascal Näff, Mazlum Kobulan, Raffael Rohrer, André Rickenmann, Daniel Soutullo, Heinz Gärtner, Marc Troller, Manuel Schallenberg, Serge Siegrist, Joshua Häsler, Si-mon Tresch, Samy EL Hozayel, Angelo Addamo.

Telegramm: Sehr gute Schiedsrichterleistung, 200 Zuschauer, hartes, aber faires Spiel. Herzlichen Dank an die Zuschauer für das Einhalten des Corona Schutzkonzeptes.

Unsere Bilder
Erstes Bild: Torwart Martin Wüthrich. Foto: zVg
Zweites Bild: Marc Troller und Torschütze Joshua Häsler (von links). Foto: zVg
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