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(pd) Eine Trendwende sei dringlich und es seien zusätzliche grosse Anstrengungen nötig, um die heute noch vorhandene Biodiversität langfristig zu sichern und das lokale Klima auszugleichen, schreibt Pro Natura Aargau in einer Medienmitteilung und weiter: «Leider wird das vom Kanton vorgeschlagene Programm Natur 2030 diesem Anspruch nicht gerecht.»

Matthias Betsche, Präsident Pro Natura Aargau: «Die Entwicklung ist besorgniserregend. Es braucht zwingend zusätzliche Massnahmen,
um diesen Trend zu stoppen!» Der Anhörungsbericht zum Programm Natur 2030 bringe es auf den Punkt: Die Entwicklung der Natur im Kanton Aargau sei besorgniserregend. Soweit sind sich Pro Natura und Kanton einig. Der Natur geht es im Kanton Aargau nicht gut. Es braucht daher Massnahmen, welche diesen Trend stoppen.
Matthias Betsche, Präsident Pro Natura Aargau stellt fest: «Das jetzt vorgelegte Programm Natur 2030 vermag diese dringlich notwendige Kehrtwende nicht herbeizuführen. Der Kanton selbst verhält sich widersprüchlich: Zum einen bestätigt er selbst, dass zusätzliche Flächen für Kerngebiete und ökologische Infrastruktur dringend notwendig wären, um die Biodiversität im Aargau nachhaltig zu sichern. Andererseits schlägt er mit dem Programm Natur 2030 bei weitem nicht das vor, was er selbst als eigentlich zum Schutz der bedrohten natürlichen Lebensgrundlagen für notwendig erachtete».
Um den fortschreitenden Verlust an Biodiversität zu stoppen, müsse der Kanton nun dafür sorgen, dass die zur Sicherung und Stärkung der Biodiversität erforderlichen Flächen, Mittel und Instrumente zur Verfügung stehen würden. Der Kanton habe aufgrund einer Interpellation im Grossen Rat den Bedarf an zusätzlichen Natur-Flächen errechnet, die notwendig wären, um die Biodiversität im Kanton Aargau zu schützen. Der Kanton Aargau müsste demgemäss zusätzliche 3 % der Kantonsfläche für ökologische Kerngebiete und rund 3 % der Kantonsfläche für ökologische Vernetzungsgebiete sicherstellen, damit eine Biodiversität im Kanton Aargau langfristig erhalten werden kann.
«Pro Natura Aargau fordert daher den Kanton auf, mit dem Programm Natur 2030 diesen ausgewiesenen Bedarf an zusätzlichen Flächen, die zur Erhaltung der Biodiversität notwendig wären, jetzt umzusetzen!» so Matthias Betsche: Wir hätten 90% unserer Feuchtgebiete verloren. Diese Feuchtgebiete seien sehr wichtige und artenreiche Lebensräume und wirkten dem Klimawandel entgegen. Matthias Betsche: «Es ist für Natur und Mensch unabdingbar, dass die wertvollsten Feuchtgebiete im Umfang von wenigstens 1% der Kantonsfläche wiederhergestellt werden!»
Pro Natura Aargau fordert zudem den Kanton auf, endlich die Pufferzonen für alle Biotope gemäss Bundesvorgaben zu realisieren. Es sei nicht verständlich, weshalb dies wiederum herausgezögert werden solle: Das Programm Natur 2030 sehe in den nächsten 10 Jahren nämlich eine Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Pufferzonen nur zur Hälfte vor. Dabei müssten diese gemäss Naturschutzgesetzgebung schon längst vorhanden sein.
Zudem bemängelt Pro Natura Aargau, dass das Programm Natur 2030 sich zuwenig mit dem Bedürfnis nach zusätzlichen Naherholungsgebiete auseinandersetzt: Die Statistik erwarte im Aargau eine massive Zunahme der Bevölkerung in den nächsten 20 Jahren. Entsprechend werde sich die Erholungsnutzung intensivieren und mit ihr die Auswirkungen. Pro Natura Aargau vermisst im Programm Natur 2030 Massnahmen, welche diesen Bedarf für zusätzlichen Erholungsraum und Besucherlenkung abdeckt.
Matthias Betsche, Präsident Pro Natura Aargau nimmt zudem den Kanton Aargau als grössten Grundeigentümer in die Pflicht: «Der Kanton Aargau soll jetzt flächendeckend auf all seinen Liegenschaften die für die Biodiversität notwendigen Massnahmen jetzt selber umgehend umzusetzen.» Dabei solle er zum Beispiel sicherstellen, dass sein Betrieb der Justizvollzugsanstalt Lenzburg auf Pestizide verzichte und endlich zeitgemäss auf Bio umstelle.

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